Das ARIADNEnat Mentoring-Programm basiert auf der Idee des Mentoring, einem bewährten Instrument aus dem Bereich der Personalentwicklung.

Den Grundbaustein des Mentorings bildet ein Beziehungssystem zwischen einer (berufs-)erfahrenen Person (Mentorin/Mentor) und einer noch wenig erfahrenen, jüngeren Person (Mentee). Als informelle Beziehung ist Mentoring schon seit langem nicht nur in der Wissenschaft ein wichtiger Faktor für eine erfolgreiche Karriere. Im angloamerikanischen Raum hat sich organisiertes Mentoring in- und außerhalb der Universitäten als Grundpfeiler der Nachwuchsförderung etabliert. Organisierte und formalisierte Mentoring-Programme fördern gleichzeitig mehrere Personen und vernetzen sie untereinander.

 

Mentoring-Beratung

Die Mentorin/der Mentor unterstützt die Mentee ideell aufgrund ihrer/seiner Lebens- und Berufserfahrung regelmäßig in

  • strategischen Fragen der Karriereplanung,
  • bei praktischen Fragen konkreter Karriereschritte oder
  • Laufbahnentscheidungen

 

Die Mentees gewinnen wertvolle Einsichten in die Mechanismen und ungeschriebenen Spielregeln des Wissenschaftsbetriebs. Sie erfahren mehr Einbindung in formelle und informelle wissenschaftliche Netzwerke. Dabei steht die Mentoring-Beziehung außerhalb normaler Vorgesetzten-Untergebenen-Abhängigkeiten und beruht auf Gegenseitigkeit; auch die Mentorinnen und Mentoren sind Lernende.

Die individuelle Mentoring-Beratung wird systematisch mit einem inhaltsoffenen und an dem konkreten Bedarf der Nachwuchswissenschaftlerinnen ausgerichteten Rahmenprogramm kombiniert.

In Informations- und Seminarveranstaltungen werden Schlüsselqualifikationen sowie laufbahnrelevantes Handlungswissen vermittelt und vertieft. In Kompetenzseminaren und Workshops wird den Mentees sowohl theoretisches Wissen vermittelt als auch praktische Handlungskompetenzen eingeübt, damit sie im Wissenschaftsbetrieb zielorientiert und erfolgreich agieren können.

Regelmäßige Netzwerktreffen bieten den Teilnehmerinnen die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen und zu vernetzen. Während einer Laufzeit von 18 Monaten regt das Programm die Nachwuchswissenschaftlerinnen dazu an, ihre akademische Laufbahn gezielt zu planen und stärkt ihr Selbstverständnis als Wissenschaftlerin. Durch den Aufbau formeller und informeller Netzwerke über die Grenzen der eigenen Universität hinaus unterstützt es die Mentees dabei, sich innerhalb der Scientific Community zu etablieren.


Aufbau des ARIADNE-Programms: Mentoring, Vernetzung, Kompetenzseminare